Vom Rhein zur Nordsee ein Reisebericht entlang der B70

Vom Rhein zur Nordsee entlang der Bundesstraße 70 Teil 2

Die Rheinpromenade in Wesel ist der Ausgangspunkt für unsere Reise ohne Autobahn. Diese erste kleine Etappe führt uns von Wesel in die Stadt der sieben Türme – in die Kreisstadt Borken.

Der Wohnmobilstellplatz Wesel ist für circa 45 Wohnmobile ausgelegt. Die Piktogramme in der Promobil Stellplatz App weisen eine Dusche und eine WC aus. Gemeint ist damit aber das benachbarte Hotel. Offenbar, so verlautet es in diversen Kommentaren, kann das WC und die Dusche nur morgens, gegen eine Gebühr von 3,- € pro Person benutzt werden. Auch der Brötchenservice ist im Hotel zu finden. Da der Platz direkt zwischen der Rheinpromenade und dem Sportflugplatz Römerwardt angelegt

Wohnmobilstellplatz Römerwardt Wesel
Wohnmobilstellplatz Römerwardt Wesel

ist, ist sowohl mit Straßen – als auch mit Flugverkehr, mit den dabei entstehenden Geräuschkulissen zu rechnen. Bei unserem Besuch im Sommer 2013 war die Bezahlung recht entspannt, per Einwurf in einen Briefkasten zu erledigen. Ansonsten gibt es die notwendige Ver- und Entsorgungen am Platz. Einen direkten Blick auf den Rhein hat man allerdings nicht. Aber nach wenigen Schritten zu Fuß steht man am Ufer des Stroms, der Tag und Nacht von den Motorschiffen befahren wird. In nur 15 Minuten kann man die Weseler Innenstadt erreichen. Zu dem weitläufigen Umfeld der Auenlandschaft, gehört auch ein Freibad, ein Minigolfplatz und der Ausee.




In einer Szene unseres Film, sieht man am Stellplatz einen roten Esel. Sie ahnen schon was jetzt kommt ? Nein ? Die Geschichte des Esel in Wesel ist nicht dem Namen eines ehemaligen Bürgermeisters geschuldet. Zitat des WeselMarketing GmbH „Wie der Bürgermeister von Wesel heißt, weiß ein jedes Kind. Denn das Esel-Echo Wesels auf die Bürgermeister-Frage ist über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Und so hegen und pflegen die Weseler dieses Echo und den dazugehörigen Kult um alles „eselige“.Man findet das berühmte Markenzeichen mit Augenzwinkern in vielfältigster Art und Weise überall in der Stadt – ob als Souvenir, als lebensgroße, bemalte Eselfigur in einem Vorgarten oder der Fußgängerzone und sogar als lebendiges Tier. Denn den „Esel von Wesel“ namens Vesalius Dahlkamp von Stockum zu Wesel kann man live auf dem Camping-Platz Grav-Insel betrachten und natürlich auch streicheln.“

Jetzt ist es aber an der Zeit das Mobil startklar zu machen und die B70 unter das Profil der Räder zu nehmen. Auf dem Weg nach Borken ist das Zwischenziel eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen in Marienthal.